2013 KriSo im Depot

Demokratisierung mit Sozialer Arbeit?

Montag, 28. Januar 2013, 19.00
Demokratisierung mit Sozialer Arbeit?

Mit der vielfältigen Kritik an der liberalen repräsentativen Demokratie werden direkte oder partizipative Formen häufig als Alternativen gehandelt. Auch in vielen Feldern Sozialer Arbeit stellt Demokratisierung eine wesentliche normative Orientierung dar, wenngleich die Realisierung oft widersprüchlich verläuft. Was sind Elemente eines kritischen Demokratieverständnisses Sozialer Arbeit? Wie können diese auf urbane Beteiligungsprojekte, räumliche Lern – und Aneignungsprozesse oder Nutzer_innenpartizipation in sozialen Einrichtungen bezogen werden?

Es diskutieren am Podium:
Gundula Ludwig, Politikwissenschaftlerin, Universität Wien
Marion Thuswald , Sozialpädagogin und Bildungswissenschaftlerin,  Akademie der bildenden Künste Wien
Elisabeth Hammer, Sozialarbeiterin und Ökonomin, kriSo/neunerhaus
Moderation: Marc Diebäcker, Politikwissenschaftler, kriSo/FH Campus Wien

Depot in Kooperation mit kriSo – Verein kritische Soziale Arbeit

Von der Jugendwohlfahrt zur modernen Jugendhilfe?

Montag, 11. März 2013, 19.00
Von der Jugendwohlfahrt zur modernen Jugendhilfe?

Die tagesaktuelle Berichterstattung zur Jugendwohlfahrt ist häufig von unreflektierten Skandalisierungen, teils leider auch von berechtigter Kritik, gekennzeichnet und prägt das öffentliche Bild. Zugleich stoßen fachliche Entwicklungen Sozialer Arbeit in vielfacher Weise an Grenzen: Mindeststandards werden festgestellt, die nötige öffentliche Finanzierung bleibt aus. Gesetzliche Verbesserungen werden angedacht, aber verlaufen in parlamentarischen Gremien. Innovationen in der Praxis finden statt, werden aber zu wenig wahrgenommen. Wie sieht es in Deutschland aus, woran hakt es in Österreich und welche professionellen Ansätze gibt es und sind verfolgenswert?

Es diskutieren am Podium:
Elizabeth Baum-Breuer, Sozialarbeiterin und Bildungswissenschaftlerin, NÖ Landesjugendheim Pottenstein/FH Campus Wien
Roland Fürst, Sozialarbeiter und Politikwissenschaftler, FH Campus Wien
Tilman Lutz,  Sozialpädagoge, Kriminologe und Diakon, Evangelische Hochschule Hamburg >Das Rauhe Haus<
Moderation:  Josef Bakic, Erziehungswissenschaftler, kriSo/FH Campus Wien

Depot in Kooperation mit kriSo – Verein kritische Soziale Arbeit

Wirkungen und Wirkungsforschung in der Sozialen Arbeit

Montag, 28.10.2013, 19.00 Uhr
Wirkungen und Wirkungsforschung in der Sozialen Arbeit

Vor dem Hintergrund ökonomischer Reformen und einer stärker outcomeorientierten staatlichen Steuerung muss Soziale Arbeit ihre Wirkungen stärker ausweisen. Das Managen sozialer Dienste über Wirkungsziele, zu erreichende Kennzahlen und empirisch nachweisbare Ergebnisse fordert Soziale Arbeit heraus, die Legitimität ihrer Arbeit anders zu begründen. Wie ist die Debatte um Wirkungsorientierung gesellschaftskritisch einzuordnen? Inwiefern sind fachliche Weiterentwicklungen mit einer outcomeorientierten Steuerung zu erzielen? Und welche Forschung zu Wirkungen Sozialer Arbeit erscheint sinnvoll?

Es diskutieren:
Roland Gombots, Sozialarbeiter und Soziologe, Arbeiter-Samariter-Bund Wien
Gabi Langer, Sozialarbeiterin und Geschäftsführerin, Verein Wiener Jugendzentren
Andreas Polutta, Pädagoge und Sozialpädagoge, Duale Hochschule Baden-Württemberg
Moderation: Elisabeth Hammer, Sozialarbeiterin und Ökonomin, kriSo / neunerhaus

In Kooperation mit dem Depot; 1070 Wien, Breite Gasse 3

Foucault und Soziale Arbeit

Montag, 02.12.2013 19:00 Uhr
Foucault und Soziale Arbeit

Während die Rezeption der Foucault‘schen Schriften mit den Gouvernementalitätsstudien ein Revival im deutschsprachigen Raum erfuhr, stellt die theoretische Auseinandersetzung mit Foucault in der Sozialen Arbeit nach wie vor eine Nische dar. Bezugnehmend auf die drei einschlägigen Monographien der Referent_innen steht das Denken Sozialer Arbeit mit Foucault im Zentrum der Diskussion. Welche seiner theoretischen Figuren sind anschlussfähig? Wie kann Soziale Arbeit staats- und gesellschaftskritisch eingeordnet werden? Und welche Entwicklungen in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit lassen sich mit Foucault anders deuten?

Es diskutieren:
Marc Diebäcker, Politikwissenschaftler, kriSo/FH Campus Wien
Fabian Kessl, Erziehungs- und Politikwissenschaftler, Universität Duisburg – Essen
Sabine Stövesand, Sozialarbeiterin und Erziehungswissenschaftlerin, HAW Hamburg
Moderation: Josef Bakic, Erziehungswissenschaftler, kriSo/FH Campus Wien

In Kooperation mit dem Depot; 1070 Wien, Breite Gasse 3