2014 Kriso im Depot

KriSo freut sich auch diesen Herbst in Kooperation mit dem Depot drei Veranstaltungen mit nationalen und internationalen Gästen zu aktuellen Themen der Sozialen Arbeit anzukündigen:
Ort jeweils Depot; 1070 Wien, Breite Gasse 3

Montag, den 29. September 2014, 19.00 Uhr
Standards in der niederschwelligen Drogenarbeit
Niederschwellige Unterstützungsangebote für Menschen, die von illegalen Drogen abhängig sind, gelten als zentrales Merkmal einer szenenahen und akzeptanzorientierten Drogenarbeit. Um gesellschaftlichen Ausschließungs- und Kriminalisierungstendenzen sowie polarisierenden öffentlichen Debatten entgegenzutreten, ist Soziale Arbeit stetig herausgefordert, ihre fachlichen Prinzipien zu konkretisieren und zu realisieren.

Es diskutieren am Podium:
Martin Busch, Psychologe, Bereich Drogen und Sucht / Gesundheit Österreich GmbH
Fabian Grümayer, Sozialarbeiter, initiative drogenkonsumraum (i-dk), Wien
Daniela Rauch-Chico Rodriguez, Sozialarbeiterin, Kontakt- und Anlaufstelle „Ex und Hopp“, Dornbirn
Siggi Reiss, Suchtberater, Ambulante heroingestützte Behandlung, Substitutionsambulanz Grüne Straße Frankfurt
Moderation: Marc Diebäcker, Politikwissenschaftler, kriSo / FH Campus Wien

 

Montag, 27. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Selbstbestimmung und Teilhabe für alle?
Seit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen werden Ansprüche von Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe von Personen mit Unterstützungsbedarfen verstärkt diskutiert und gegenwärtige Angebote der Sozialen Arbeit und Behindertenhilfe neu bewertet. Diese Entwicklung soll angesichts ihrer Auswirkungen auf Unterstützungsleistungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen hinsichtlich sozialpolitischer und sozialarbeiterischer Aspekte reflektiert werden.

Es diskutieren am Podium:
Doortje Kal, Projekt Kwartiermaken  – zur Förderung der sozialen Integration psychiatrieerfahrener Menschen, Niederlande
Christian Moritz, Sozialarbeiter, Verein LOK – Leben ohne Krankenhaus
Marianne Schulze, human rights consultant, Vorsitzende des österreichischen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention
Moderation: Elisabeth Hammer, Sozialarbeiterin und Ökonomin, kriSo / neunerhaus

 

 

Montag, 24.November 2014 19:00 Uhr
Begegnungszone Schule?
Rund um die Schule werden inzwischen diverse Programme und Maßnahmen zur Bekämpfung von Aus-/Bildungsabbrüchen junger Menschen betrieben. Wie wird es aber im Schulsystem mit der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteur_innen bestellt sein? Welche Professionsgruppen werden welche Rolle spielen? Für uns konkret interessant: wieviel und welche Sozialarbeit braucht die Schule der Zukunft?

Es diskutieren am Podium:
Rupert Corazza, Bildungswissenschaftler, Landesschulinspektor für Pflichtschulen und Inklusion des Stadtschulrates Wien
Andrea Fraundorfer, Bildungswissenschaftlerin, Bundesministerium für Bildung und Frauen, ein Schwerpunkt u.a. Schulinnovation
Johanna Coulin-Kuglitsch, Sozialarbeiterin und Supervisorin, FH Campus Wien, Arbeitsgruppenkoordinatorin für Schulsozialarbeit der OGSA
Moderation: Josef Bakic, Erziehungswissenschaftler, kriSo / FH Campus Wien

herzliche Grüße – das kriSo-Team
Josef Bakic, Marc Diebäcker und Elisabeth Hammer.

Verein Kritische Soziale Arbeit (kriSo), www.kriso.at
Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich