Positionen

Aktuelle Positionen

Elisabeth Hammer hat im Rahmen der BUTA 2008, der Bundestagung des ÖSterreichischen Berufsverbandes der SozialarbeiterInnen, einen Input zur Aufgabe und Möglichkeit kritischer Sozialer Arbeit eingebracht, aus dessen Anlass wir gemeinsam Anmerkungen zur kritischen Sozialen Arbeit erstellt haben, die in einer Kurzversion auch im SIOE 4/2008 abgedruckt wurden.
Hier der ganze Text: Kritische Soziale Arbeit als immer schon recht kritische Sozialarbeit?!

Auswahl gemeinsamer Veröffentlichungen

Die Ökonomisierung Sozialer Arbeit in Österreich
Eine fachlich-kritische Herausforderung ist auf Springerlink online zugänglich
springerlink


Wiener Erklärung zur Ökonomisierung und Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit

Soziale Arbeit ist ein vielschichtiges Theorie- und Praxisfeld. Sie ist der Förderung der menschlichen Entwicklung verpflichtet und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit individuellen Krisen und sozialen Problemlagen. Sie sichert und strukturiert soziale Bedingungen dort, wo die Anforderungen gesellschaftlichen Lebens die Möglichkeiten der Selbstbehauptung von Einzelnen oder Gruppen übersteigen. Die im Austausch zwischen Fachkräften und KlientInnen sich entwickelnden Lern- und Erfahrungsprozesse brauchen Zeit und verlaufen in der Regel nicht linear. Soziale Arbeit kann daher mit eindeutigen Ziel-Mittel-Relationen in ihrer Komplexität nicht hinreichend erfasst und abgebildet werden. Diese Aspekte müssen jedenfalls in der Qualitätsbestimmung der Sozialen Arbeit berücksichtigt werden.
Aus diesem analytischen Blickwinkel und der wissenschaftlichen Bearbeitung zahlreicher Dokumente, Fallbeispiele und Gespräche ergeben sich für die Soziale Arbeit sechs zentrale Herausforderungen, die hier zum Download bereit sind: Wiener Erklärung

UnterzeichnerInnen der Wiener Erklärung -> http://www.sozialearbeit.at/petition.php

Die Wiener Erklärung ist für uns eine Weiterführung der Gedanken im Sinne der Nachhaltigkeit der Verbreitung der Ergebnisse, die im Rahmen von Donau-EQUAL  einem Projekt der europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheiten am Arbeitsmarkt zwischen 2005 und 2007 entstanden sind.

Vorgabe war es soziale Organisationen und deren MitarbeiterInnen zu stärken. Dieses Projekt wurde über das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und den Europäischen Sozialfond finanziert.

Ziel des Projekts: „Fachliche Standards in der Sozialarbeit“ war es, zur Schärfung der fachlichen Perspektive von MitarbeiterInnen in sozialen Organisationen beizutragen und das aus der zeitlichen Perspektive gestern.heute.morgen. So wurden Qualitätsdebatten durch das Mitwirken der SozialarbeiterInnen inhaltlich in anderer Form neu belebt.
Dokumentation unter www.sozialearbeit.at
Träger des Moduls war die Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit GmbH der FH Campus Wien